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Der richtige Reifendruck beim Fahrrad in bar

| zuletzt aktualisiert am: |

Das Wichtigste in Kürze

  • Den zulässigen Druckbereich findest du auf der Reifenflanke, angegeben in bar und psi. Den Maximaldruck von Reifen und Felge darfst du nie überschreiten.
  • Faustregel: Je breiter der Reifen, desto weniger Druck braucht er. Schwerere Fahrer:innen und E-Bikes brauchen etwas mehr.
  • Richtwerte bei rund 70 kg: Rennrad ca. 5 bis 7 bar, Gravel Bike ca. 2,5 bis 4,5 bar, City- und Trekkingrad ca. 3 bis 5 bar, Mountainbike ca. 2 bis 3 bar.
  • Kinderfahrräder brauchen je nach Reifengröße etwa 2,0 bis 3,5 bar.
  • Miss den Druck mit einer Pumpe mit Manometer und prüf ihn regelmäßig, denn Reifen verlieren mit der Zeit von selbst Luft.

Für ein optimales Fahrerlebnis ist der richtige Reifendruck beim Fahrrad essenziell. Der Luftdruck in den Reifen beeinflusst maßgeblich den Fahrkomfort, die Traktion und den Rollwiderstand. Doch wie findest du heraus, wie viel bar der Fahrradreifen an deinem Bike braucht? Wir geben dir nützliche Tipps und eine praktische Tabelle an die Hand, mit der du den idealen Reifendruck je nach Fahrradtyp schnell und einfach ermittelst. So holst du das Beste aus deinem Fahrrad heraus.

Der richtige Reifendruck beim Fahrrad in bar

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Das Wichtigste in Kürze

  • Den zulässigen Druckbereich findest du auf der Reifenflanke, angegeben in bar und psi. Den Maximaldruck von Reifen und Felge darfst du nie überschreiten.
  • Faustregel: Je breiter der Reifen, desto weniger Druck braucht er. Schwerere Fahrer:innen und E-Bikes brauchen etwas mehr.
  • Richtwerte bei rund 70 kg: Rennrad ca. 5 bis 7 bar, Gravel Bike ca. 2,5 bis 4,5 bar, City- und Trekkingrad ca. 3 bis 5 bar, Mountainbike ca. 2 bis 3 bar.
  • Kinderfahrräder brauchen je nach Reifengröße etwa 2,0 bis 3,5 bar.
  • Miss den Druck mit einer Pumpe mit Manometer und prüf ihn regelmäßig, denn Reifen verlieren mit der Zeit von selbst Luft.

Für ein optimales Fahrerlebnis ist der richtige Reifendruck beim Fahrrad essenziell. Der Luftdruck in den Reifen beeinflusst maßgeblich den Fahrkomfort, die Traktion und den Rollwiderstand. Doch wie findest du heraus, wie viel bar der Fahrradreifen an deinem Bike braucht? Wir geben dir nützliche Tipps und eine praktische Tabelle an die Hand, mit der du den idealen Reifendruck je nach Fahrradtyp schnell und einfach ermittelst. So holst du das Beste aus deinem Fahrrad heraus.


Wie viel bar braucht mein Fahrradreifen? Den idealen Reifendruck finden

Grundsätzlich kannst du dich beim Luftdruck an den Werten des Herstellers orientieren. Auf der Seitenwand des Reifens steht direkt neben der Reifengröße der minimal und maximal zulässige Reifendruck in bar oder psi. Der ideale Luftdruck liegt innerhalb dieses Bereichs. Dabei handelt es sich um Richtwerte: Der optimale Reifendruck hängt von der Reifenbreite, vom Untergrund und vom Gesamtgewicht aus dir, deinem Rad und deinem Gepäck ab.

Wenn du den richtigen Reifendruck für dein Fahrrad noch nicht kennst, achte während der Fahrt auf Rollwiderstand und Komfort und passe den Luftdruck bei Bedarf in kleinen Schritten an. Wichtig: Achte darauf, dass der Reifen nicht zu weich wird. Sonst steigt das Risiko für Durchschläge, bei denen der Schlauch an der Felgenkante eingeklemmt wird („Snakebite“).

Als Faustregel gilt: Je breiter der Reifen, desto weniger Druck braucht er. So benötigen schmale Rennradreifen einen hohen Luftdruck, um schnell über den Asphalt zu rollen. Breite, robuste Mountainbike-Reifen fährst du dagegen mit deutlich weniger Druck. So haben sie mehr Grip und dämpfen Stöße auf Wurzeln und Steinen besser. Eine große Auswahl findest du bei unseren Fahrradreifen.

Achtung Maximaldruck: Überschreite nie den höchsten Druck, der auf der Reifenflanke steht, und auch nicht den Maximaldruck deiner Felge. Bei Hookless-Felgen (Felgen ohne Haken an der Felgenflanke), wie sie an vielen neueren Renn- und Gravelrädern verbaut sind, liegt die Grenze bei 5 bar (72,5 psi). Gelten für Reifen und Felge unterschiedliche Werte, ist immer der niedrigere maßgeblich. Den Maximaldruck der Felge findest du meist auf einem Aufkleber an der Felge oder in der Anleitung des Herstellers.


Fahrradreifen-Druck: Tabelle für die verschiedenen Fahrradtypen

Damit du schneller weißt, welchen Druck dein Fahrradreifen braucht, haben wir dir die empfohlenen Werte für verschiedene Fahrradtypen und Reifenbreiten in einer Tabelle zusammengestellt.

FahrradtypReifenbreiteReifendruck in barReifendruck in psi
Mountainbike50 mm3,044
Mountainbike59 mm2,029
Rennrad25 mm7,0100
Rennrad28 mm6,087
Gravel Bike35 mm4,565
Trekkingrad35 mm4,565
Trekkingrad40 mm4,058
Trekkingrad50 mm3,044

Wichtig: Die Werte sind Richtwerte für eine Person mit rund 70 kg und ein Fahrrad mit rund 12 kg. Passe den Luftdruck deshalb an dein Gewicht und deine Vorlieben an. Bist du schwerer, braucht der Reifen mehr Druck. Als grobe Orientierung empfehlen viele Reifenhersteller rund 1 % mehr Druck pro zusätzlichem Kilogramm. Bei E-Bikes rechnest du wegen Motor und Akku etwa 0,5 bar dazu. Bleib dabei immer innerhalb des Bereichs, der auf der Reifenflanke steht.


Was ist der richtige Reifendruck beim Mountainbike?

Beim Mountainbiken kann der ideale Reifendruck stark variieren, je nachdem, wo du fährst und mit welchem Bike du unterwegs bist. Bist du vor allem auf rauen Trails unterwegs, bietet ein niedrigerer Mountainbike-Reifendruck von etwa 2,0 bis 2,5 bar (29 bis 36 psi) eine bessere Traktion und Dämpfung auf unebenem Untergrund. Auf Asphalt und bei schneller Fahrt empfehlen wir einen Reifendruck von 2,5 bis 3,0 bar (36 bis 44 psi), um den Rollwiderstand zu verringern.

Tipp: Bist du besonders sportlich unterwegs, lohnt sich der Umstieg auf Tubeless. Diese MTB-Reifen kommen ohne Schlauch aus, und eine Dichtmilch im Reifen verschließt kleine Löcher von selbst. So ist die Gefahr eines Plattens geringer und du kannst mit weniger Druck fahren. Das bringt mehr Komfort und mehr Traktion.

Unsere beliebtesten Mountainbike-Reifen

Der richtige Luftdruck für deine Rennrad- und Gravel-Bike-Reifen

Rennräder fährst du hauptsächlich auf glattem Asphalt, weshalb sie einen höheren Rennrad-Reifendruck benötigen. Für Rennradreifen liegt der empfohlene Druck je nach Breite bei ca. 5,0 bis 7,0 bar (73 bis 102 psi): Schmale 25-mm-Reifen fährst du eher am oberen Ende, 28- bis 32-mm-Reifen spürbar darunter. Gravel Bikes sind dagegen für Schotter und unbefestigte Wege gemacht. Ihre Gravel-Bike-Reifen sind deutlich breiter und werden mit einem niedrigeren Gravel-Bike-Reifendruck von etwa 2,5 bis 4,5 bar (36 bis 65 psi) gefahren. Das sorgt für mehr Komfort und Grip. Achte bei beiden Radtypen auf den Maximaldruck von Reifen und Felge: Bei Hookless-Felgen sind höchstens 5 bar erlaubt.

Unsere beliebtesten Rennrad- & Triathlon-Reifen

Reifendruck für City- & Trekkingräder

Für City- und Trekkingreifen, die du hauptsächlich im Stadtverkehr und auf längeren Touren fährst, eignet sich ein mittlerer Reifendruck von ca. 3,0 bis 4,0 bar (44 bis 58 psi). So fährst du komfortabel und trotzdem leicht. Auf längeren Touren mit viel Asphalt kann auch ein etwas höherer Druck von 4,0 bis 5,0 bar (58 bis 73 psi) sinnvoll sein, denn das senkt den Rollwiderstand. Mit Gepäck oder Kindersitz solltest du ebenfalls eher am oberen Ende bleiben.

Unsere beliebtesten City-, Cross- & Trekking-Reifen

Reifendruck E-Bike: So viel bar braucht dein Reifen

Motor, Akku und stabilere Rahmen machen E-Bikes deutlich schwerer als Fahrräder ohne Motor. Lies deshalb vor dem Aufpumpen die Herstellerangaben zum Luftdruck, denn der optimale Druck hängt vom Reifentyp und vom Gewicht deines E-Bikes ab. Als Faustregel kannst du etwa 0,5 bar mehr einplanen als beim vergleichbaren Rad ohne Motor, immer innerhalb des Bereichs auf der Reifenflanke. Achte beim Reifenkauf außerdem auf die E-Kennzeichnung (z. B. „E-25“ oder „E-50“): Sie zeigt, bis zu welcher Geschwindigkeit ein Reifen für E-Bikes freigegeben ist. Hast du den richtigen Druck für deine E-Bike-Reifen gefunden, fährst du komfortabel und nutzt die Motorunterstützung effizient. Wichtig: Prüf den Druck regelmäßig. Zu wenig Luft erhöht den Rollwiderstand und damit den Energieverbrauch und kostet Reichweite.

Unsere beliebtesten E-Bike-Reifen

Reifendruck Fahrrad: So viel bar brauchen die Reifen beim Kinderfahrrad

Auch bei Kinderfahrrädern spielt der richtige Reifendruck eine wichtige Rolle für sicheres und komfortables Radfahren. Die folgenden Angaben dienen als grobe Richtwerte für die verschiedenen Reifengrößen:

  • 12-Zoll-Kinderfahrrad: 2,0 bis 2,5 bar (29 bis 36 psi)
  • 16-Zoll-Kinderfahrrad: 2,0 bis 2,5 bar (29 bis 36 psi)
  • 20-Zoll-Kinderfahrrad: 2,5 bis 3,0 bar (36 bis 44 psi)
  • 24-Zoll-Kinderfahrrad: 3,0 bis 3,5 bar (44 bis 51 psi)

Entscheidend ist auch hier der Bereich auf der Reifenflanke. Breite Ballonreifen kommen oft mit weniger Druck aus.

Reifendruck messen und richtig aufpumpen

Mit dem Daumen lässt sich der Reifendruck nur grob schätzen. Genau misst du ihn mit einer Standpumpe mit Manometer oder einem digitalen Druckprüfer. So gehst du vor:

  1. Schau nach, welches Ventil dein Fahrrad hat: Sclaverand- bzw. Presta-Ventil (schlank, mit Rändelmutter, häufig an Renn-, Gravel- und Mountainbikes), Autoventil bzw. Schrader-Ventil (wie am Auto) oder Dunlop- bzw. Blitzventil (häufig an City- und Kinderrädern).
  2. Dreh die Ventilkappe ab. Beim Sclaverand-Ventil öffnest du zusätzlich die kleine Rändelmutter an der Spitze.
  3. Setz den passenden Pumpenkopf auf und verriegle ihn. Viele Pumpen haben einen Kopf für alle gängigen Ventile.
  4. Pump bis zum gewünschten Wert und lies den Druck am Manometer ab. Bleib dabei im Bereich, der auf der Reifenflanke steht.
  5. Nimm den Pumpenkopf ab, schließ die Rändelmutter wieder und schraub die Ventilkappe auf.

Eine passende Fahrradpumpe mit Manometer findest du in unserem Sortiment.


Häufige Fragen zum Reifendruck beim Fahrrad

Wie oft sollte ich den Reifendruck am Fahrrad prüfen?
Fahrradreifen verlieren mit der Zeit von selbst Luft. Rennradreifen prüfst du am besten vor jeder längeren Ausfahrt, alle anderen Reifen etwa alle zwei Wochen und immer dann, wenn sich das Rad schwammig anfühlt. Eine Standpumpe mit Manometer ist dafür eine praktische Investition: Damit stellst du den Druck einfach und genau ein. Regelmäßig geprüfter Luftdruck verbessert Fahrverhalten und Komfort und verlängert die Lebensdauer deiner Reifen.
Was passiert, wenn der Reifendruck zu niedrig ist?
Ein zu weicher Reifen verformt sich stärker: Der Rollwiderstand steigt, das Rad fährt sich schwammig und der Reifen verschleißt schneller. Außerdem drohen Durchschläge, bei denen der Schlauch an der Felgenkante eingeklemmt wird, und im schlimmsten Fall Schäden an der Felge.
Was passiert, wenn der Reifendruck zu hoch ist?
Ein zu harter Reifen hat weniger Auflagefläche. Dadurch sinken Grip und Komfort, vor allem auf nassem oder unebenem Untergrund. Den maximalen Druck auf der Reifenflanke und den Maximaldruck der Felge darfst du nie überschreiten; bei Hookless-Felgen liegt die Grenze bei 5 bar.
Wie rechne ich bar in psi um?
1 bar entspricht etwa 14,5 psi. 3 bar sind also rund 44 psi, 5 bar rund 73 psi. Viele Manometer zeigen beide Einheiten an, und auf der Reifenflanke stehen meist ebenfalls beide Werte.
Brauchen E-Bikes mehr Luftdruck?
Ja, meist etwas mehr. Motor und Akku machen E-Bikes schwerer. Als Faustregel kannst du etwa 0,5 bar mehr einplanen als beim vergleichbaren Rad ohne Motor, immer innerhalb des Bereichs auf der Reifenflanke.

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¹ Bei diesem Streichpreis handelt es sich um die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP). Technische Änderungen, Irrtümer und Schreibfehler vorbehalten.
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